Category Archives: bar news - bar stories

New kids on the Cocktail-blog

Mittlerweile gibt’s ja (Cocktails-) Blogs ohne Ende, aber die Qualität lässt allzuoft zu wünschen übrig!  Eine Auswahl an Bar Blogs, wo sich der Klick auch für Bar Profis lohnt. Hier ein paar Cocktail Blogs, wo auch wir noch was lernen konnten.

Wir wollen Ihnen sinnloses Herumserven- und scrollen ersparen und haben die besten Blogs für Sie recherchiert.

Alcadamics

Camper English, Jury-Mitglied bei internationalen Wettberwerben, schreibt locker flockig und mit einem Hauch Ironie – auch über misslungene Experimente. Genial: Die Seiten über die Prodluktion von Eis!

The Turnstalls

Familie Turnstall: Sie betreiben eine eigene Barschule, bieten Tutorials auf You Tube an und haben einen eigenen Tweet – sehenswert!

Gin Monkey

Nomen es Omen: Emma Stokes ist auf Gin spezialisiert – samt der zugehörige Bitters, wie Tonics. Auch Interessant: Ihr Blocik auf die ondoner Barszene

DrinkMix

Drinkmix: Bunter Mix quer durch alle Themen in Kooperation mit einem Gastblogger. Ganz Aktuell: Cocktails mit Obstbränden

A Dash of Bitters

Seit 2006 aktiv, manchmal mehr manchmal weniger aktiv – aber einer der wenigen Blogs, der es über einen so lange Zeitraum geschafft hat doch regelmässig zu posten!

Ginhound

A girl from Denmark, spezialisiert  auf – was wohl:-)? Tolle Übersicht über Gin Cocktails inclusive Absinth-Gin  Kreationen. We are inspired!

Real Absinth

Schwerpunktmässig geht es um Hemingway und seine Erfahrungen rund um Absinth. Dennoch oder gerade deswegen lesenswert: aktuelle Absinthrezepte, Hintergundinfo und News rund um Absinth!

Jörg Meyer

Jörg Meyer: Tolle Geschichten aus dem Kreativlabor – nicht unumstritten, aber immer wieder einen Klick wert! Tipps rund um Bareröffnungen, Rezepte und Apps für Cocktailsaffine!

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Mix it up, Babe? Cocktails aus Erde

Tomatini
© Bild: Wolfgang Wolak

Sigrid Ehm ist eine der innovativsten Barkeeperinen der Welt – und wie schön, aktuell arbeitet die aus dem bayrischen Passau kommende junge Dame in Wien, in der Wiener Hammond Bar in 1020 Wien. Hier lesen Sie, was aus Ihrer Sicht cocktailtechnisch 2015 im Sommer am Meisten gefragt ist.. (weiterlesen …)

Flaviar - Learn and taste!

Flaviar Ryevoution

Flaviar


Flaviar – we love you!! Was für eine großartige Idee, für all jene, die immer am Laufenden sein wollen, aber weder die Zeit, noch die Lust, noch die Leber haben, sich in großem Stil durch all die Neuigkeiten in der Spirituosen Welt zu trinken!

Wer ist Flaviar?

Flaviar ist in London zu Hause und versteht sich als Klub von Connaisseuren, Aficionados, Feinschmeckern und ähnlich gelagerten Liebhabern von feinen Spirituosen. Ziel: die „Mitglieder“ sollen neue, aufregende Drinks und Spirituosen kennen lernen. (weiterlesen …)

Absinth - Kultgetränk und Anlass für Wirtshaftsstreit

Absinth

Das Kultgetränk Absinth erhitzt einmal mehr die Gemüter

Ob Bohème oder Militär, Trinker oder Künstler: Der hochprozentige Absinth avancierte zum Kultgetränk des 19. Jahrhunderts. Ganze Generationen folgten seinem Rausch – bis in den Ruin. Und nun entbrandet ein Wirtschaftsstreit zwischen Franzosen und Schweizern um die ‚geschützte geographische Abgabe‘.

Die grüne Fee treibt erneut Ihr Unwesen

Aktuell entzweit sie Frankreich und die Schweiz. Da tobt ein handfester Wirtschaftsstreit. Denn die Produzenten von Absinth im Neuenburger Val-de-Travers wollen “Absinthe” sowie die gebräuchlichen Synonyme “Fée verte” und “La Bleue” als “geschützte geografische Angabe” eintragen lassen.

Ihr Vorbild sind die Käsereien, denen das mit dem Emmentaler und dem Greyerzer gelang. Und als Feindbild schauen sie auf den Champagner, weil das schweizerische Dorf Champagne wegen der Intervention der französischen Champagnerkellereien seit 2004 seinen Wein nicht mehr mit dem Ortsnamen anbieten darf.

Wäre der Vorstoß der “Association interprofessionelle de l’Absinthe” in Bern – und später vielleicht gar in Brüssel – erfolgreich, hätten die Schweizer gegenüber der französischen Konkurrenz auf der anderen Seite der Grenze einen erheblichen Vorteil. Denn die dürfte dann, wiewohl es sich im Prinzip um das gleiche Getränk handelt, diese Bezeichnungen nicht mehr verwenden. Noch aber ist nichts entschieden.

Wer hats erfunden?

Doch wer hat das Getränk tatsächich „erfunden“? Zwar gilt es als typisch französisch, aber der eng mit der ‘Erfindung’ des Absinth verbundene französische Arzt Pierre Ordinaire war während der Französischen Revolution in die Schweiz geflohen und praktizierte seitdem als Landarzt im schweizerschen Couvet. Wie es mit der Grünen Fee dann weiterging, lesen Sie im gut recherchierten Welt Artikel.

NNZ: Streit im Absinth Tal

Die NNZ berichtet

In der Schweiz werden pro Jahr insgesamt zwischen 80 000 und 120 000 Liter Absinth hergestellt, davon 85 bis 90 Prozent im Val-de-Travers. Allerdings kommt nur die Hälfte bes benötigten Wermuts ebenfalls aus dem Val-de-Travers. Viele Brennereien beziehen ihre Wermut-Pflanzen aus dem Ausland, zumeist aus osteuropäischen Ländern wie Polen und Ungarn. Die Anbaufläche im Val-de-Travers reicht schlichtweg nicht aus, um alle Absinth-Hersteller mit dem wichtigsten Grundstoff zu versorgen. Nun ist ein Streit darüber ausgebrochen, ob und wie der im Val-de-Travers hergestellte Absinth künftig vor unliebsamer Konkurrenz und Nachahmern geschützt werden soll.

Der Branchenverband der Absinth-Brenner und der Produzenten der dazu benötigten Ingredienzen des Jura-Tals beschloss nämlich vor kurzem, nachdem ein erster Versuch zur Registrierung der Bezeichnung «Absinthe» als geschützte Marke durch einen Entscheid des Bundesverwaltungsgerichtes verhindert worden war, die Beantragung einer «Geschützten Geografischen Angabe (GGA)», durch welche die Bezeichnungen «Absinthe Val-de-Travers» und «Absinthe Fée verte» ausschließlich Produzenten aus dem Tal vorbehalten bliebe. In dem dazugehörigen Pflichtenheft legte der Verband dann allerdings auch fest, dass alle für die Absinth-Produktion benötigten Zutaten aus dem Val-de-Travers stammen müssen, was von den Kleinproduzenten vehement abgelehnt wird, beziehen doch vorallem diese die ausländischen Wermut-Pflanzen
getrockneter Wrrmut

..und noch eine Absinthwanderung

Routedelabsinthe

absinth fee

Diesmal berichtet die Abendzeitung München über eine wunderschöne Reise ins Herkunftsland des Absinths. Moorseen, Klöster, Pferde, verträumte Wanderwege exquisite Uhrenund natürlich die Absinthhersteller, die sich trotz 100 jährigen Verbots nicht von Ihrer Tradition abbringen liessen und bis 2005 die “Grüne Fee” einfach heimlich herstellten. Allemal eine Reise wert!!

Die Absinthwanderung

Absinth fee am Glas

Absinth-Pralinés, Wurst mit Absinthgout und Absinth pur

Ein wunderschöner Bericht des Schweizer Tagesanzeiger über eine Wanderung durch das Val de Traves; von Noiraigue durch die Areuseschlucht nach Bôle. Die Route geht vom Bahnhof Noiraigue über Saut de Brot und Champ du Moulin bis zum Bahnhof Bôle, von wo es dann mit den Zug wieder retour nach Neuenburg geht. Die Wanderzeit beträgt knapp drei Stunden, die Höhendifferenz beträgt 125 Meter aufwärts und 310 Meter abwärts, also durchaus gemütlich. Die Wanderung führt durch einen wildromantischen Schluchtweg, teilweise feucht und etwas rutschig, es gibt viele Treppchen und Stege, der Weg ist aber dennoch auch für Hunde und Kinder geeigent. Höhepunkte der Wanderung: Der Einkauf im Bahnhofsladenvon Noiraigue, die vielgesichtige Areuse, die Absinthaschmankerl am Weg und das Forellenrestaurant in der Mitte der Wanderung. Freunde des Absinths werdenedie Wanderungs lieben: Absinth-Pralinés, Wurst mit Absinthgout und Absinth pur

Ausstellung Degas in der Kunsthalle Karlsruhe

absinthlöffel

Endlich wieder eine Ausstellung rund um das verruchte Paris des Absinths

Ab 8. November gibt’s eine wundervolle Ausstellung mit 120 Exponaten von Degas aus internationalen Museen und Privatsammlungen in der Kunsthalle Karlsruhe. Mit einem exklusiven „Twitter-Salon“ kann das moderne Pariser Nachtleben erforscht werden. Verruchte Absinth-Bars, elektrisierende Chanson-Sängerinnen und die liebsten Vergnügungsstätten des Künstlers und der Pariser Bohème werden lebendig. Gemeinsam mit den Kulturkonsorten führt der Kurator der Ausstellung, Dr. Alexander Eiling, am 14.11. ab 19.00 25 exklusiv geladene kunst- und kulturinteressierte Twitterati und Blogger nach offiziellem Toresschluss des Museums zu den vergnüglichsten Highlights der Ausstellung. Die Tweetup-Führung geht von 19:00 bis ca. 21:00 Uhr. Special des Abends: Besuch der Absinthbar im Museumscafé!

Was ist ein tweet up? Ein Tweetup ist eine Veranstaltung, zu der sich Menschen, über den Microbloggingdienst Twitter verabreden – und von der natürlich getwittert wird. Die Events dauern in der Regel ein bis zwei Stunden und erfolgen in Absprache mit der beherbergenden Institution. Kennzeichen ist ein gemeinsames Schlagwort (“Hashtag”) wie z.B. in diesen Fall # DegasSKK über das die zum Event gehörenden Tweets aus der Twittermasse herausgefiltert werden können.

Nähere Informationen: Kunsthalle Karlsruhe